Wühlt man sich durch die Datentarife der Mobilfunkanbieter, wird man teils von einer Vielzahl an Angeboten erschlagen. Die meisten unterscheiden sich mit Ausnahme vom Preis hauptsächlich durch den vorhandenen Inklusivtraffic.
Schaut man sich die Angebote an, ist meist die Rede von ein paar hundert MB inklusive. Flaterates kosten für den Surfspaß zwischendurch meist noch zuviel, als das sie sich wirklich lohnen. Vergleicht man das mit dem Datenvolumen welches man mit seinem DSL-Anschluss zuhause generiert — dem meist eine richtige Flatrate zugrunde liegt — kommt man bei diesen Zahlen schonmal etwas ins Stocken.
“Was soll ich mit 100 MB im Monat? Das hab ich doch an ein paar Tagen weg!”, mag man schnell denken. Tatsächlich dachte ich auch, die 250 MB meines E-Plus-Datentarifs sind im Handumdrehen verbraucht. Checke ich doch seitdem ich den Tarif habe regelmäßig meine Mails, surfe (zugegeben teils sinnloss) häufig im Netz, verschicke Handyfotos direkt via E-Mail und nutze mit Google Maps eine Applikation, die nicht gerade bandbreitensparend ist.
Und dennoch: In etwa 1 1/2 Wochen liege ich jetzt bei guten 25 MB genutztem Datenverkehr. Wenn das so weitergeht, liege ich am Ende des Monats bei etwa 100 MB.
Natürlich: Heavy-User und Leute, die über UMTS auch große Downloads wagen möchten, werden auch 5 GB und mehr im Monat mühelos voll bekommen. Für Ottonormal-Nutzer reichen die aktuellen Angebote der Mobilfunkanbieter aber in der Regel völlig aus.
Und auf der anderen Seite ist es auch ein gutes Gefühl, wenn man auch am Ende des Monats nochmal etwas mehr Traffic generieren kann und länger online bleibt, ohne das Kosten für Transfer über dem eingekauften Inklusivkontingent anfallen, die in der Regel dann doch noch recht happig sind.
Fast, wie früher…
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